Betreff: Haftungsprobleme bei laminierten Digiprints | Name: Fa. Saupp Beschriftungen (lackprofi-saupp@t-online.de) | 03.09.2000 10:53:36
Ich habe ein Probelm, das nicht direkt Software oder Hardware betrifft, sondern in dem Bereich der Anwendung von Folien allgemein liegt. Da Sie auch Seminare über die richtige Verarbeitung von Folien geben, können Sie mein Problem vieleicht lösen. Wir haben verschiedene Mercedes Sprinter mit Digitaldrucken großflächig beklebt. Nun löst sich in den Bereichen die tiefgezogen wurden überall die Folie und reisst nach kurzer Zeit . Die Beschirftung sieht sehr schlecht aus und muss neu gemacht werden. Es ist mir bekannt, daß in den entsprechenden Bereichen werksseitig Struktur- masse aufgebracht und überlackiert wird, was ein ausdunsten von Weichmachern zur Folge hat, die wiederum sind ursächlich für die Haftungsprobleme. Leider hilft mir das auch nicht weiter, denn ich muss die Fahrzeuge neu beschriften und brauche eine Folienqualität die trotzdem in diesen Bereichen auf Dauer klebt und sich trotzdem gut tiefziehen lässt. Wir haben bis dato als Folie "mac-fleet" verwendet die mit einem Schutzlaminat unbekannter Herkunft überzogen wurde. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. weiß eine Lösung mfg. roland saupp
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Ein kleiner Tipp: Verwenden Sie als Laminatfolie auch die mac-fleet in transparent, damit erreichen Sie weniger spannungsprobleme zwischen Unter- u. Oberfolie. In den Sicken die Folie reichlich erwärmen und 1-2 min. auf Temperaturhalten. Viel glück ! MfG T. Paulitz
Wie immer das gleiche Prob, 2 Folien übereinander wirken wie ein Schalter bei Bi-Metall. Verschiedener Ausdehnungskoeffizient und schon hebt die Folie ab. Empfehlung: UV-Schutzlack der Siebdruckfarben Marabu statt der 2.Folie.